martes, 4 de marzo de 2008

SORGSVART - FORTAPT FRA VERDEN I DAKKERT SELVMORT


Este tipo trabaja a lo Varg Vikernes hasta en su look cultiva algo parecido, aunque tiene influencia de Burzum. Es notorio que lo suyo es un pagan viking, pero nada de flauta dulce o melodias epicas. a eso viene añadido una voz grim llena de furia y que esta mas por el black metal. 5 canciones que dejan sensaciones de odio noruego.
Einheit Produktionen scheint ein Label mit einem besonders glücklichen Händchen für heidnische Übercombos zu sein. Solch eine Übercombo – in diesem Fall aber ein Ein-Mann-Projekt – ist Sorsvart. Sorg, der norwegische Virtuose, kredenzt pagane Klangkunst mit Black Metal Konturierung auf höchstem Niveau und das, obwohl es sich bei "Fortapt Fra Verden I Vakker Selvmord" (übersetzt: Der Welt durch wunderschönen Selbstmord verloren gegangen) gerade mal um ein Debüt handelt. Bereits mit dem ersten Hördurchgang stößt die Scheibe den Zuhörer etwas unvermittelt ins kalte Nass, denn auf solchen Firlefanz wie ein Intro wird kein Wert gelegt und so prescht gleich der erste Song vor – das gesamte Album pendelt sich jedoch im Midtempo Bereich ein. Die Musik des Nordmanns vermittelt das Flair der neunziger Jahre (R.I.P.), als Black Metal noch Black Metal war – ohne den ganzen Ballast, den er heute mit sich führt. Roh, naiv und kantig mutet das Album an und zeigt gleichzeitig die Verbindung zum Untergrund ganz deutlich auf, ohne mit solchen Modebezeichnungen wie "true" oder "old school" belegt zu sein. Sicherlich ist "Fortapt Fra Verden I Vakker Selvmord" retrospektiv auf das letzte Jahrzehnt fixiert, was dem Album meiner Meinung nach nur Pluspunkte bringt, doch es ist weniger "true" bzw. "old school", als progressiv/fortschrittlich im sehr engen Rahmen des Black Metal. Mit der Genialität von Edvard Grieg für packende Melodien und der Euphonie, der wohl göttlichsten Heidencombo aller Zeiten – Storm – geht Sorg zu Werke und verbindet diese Elemente mit seinen eigenen Vorstellungen von heidnischer Klangkunst zu einem wahrlich Weltklasse Werk. Das lockere, fast naive Spiel mit der Melodie und dieses greifbar Urige erzeugt die Art von Authentizität, die man sich allzu oft von etablierten Genrevertretern wünscht. SOs "Fortapt Fra Verden I Vakker Selvmord" scheint der Prototyp des perfekten Pagan Black Metal Albums zu sein. Es überzeugt allein durch seine eigenwillige Einfachheit und seine rohe Reinheit. Die Musik wirkt stellenweise schamanisch und damit sehr naturverbunden. Durch Maultrommel und passende Keyboard-Passagen wird ein ganz eigener Rhythmus, eine ganz eigene Dynamik erschaffen, die in darin gipfelt, dass die Platte musikalisch neue Pfade betritt bzw. jene, die lange nicht mehr betreten wurden. Eine ebenfalls interessante Feststellung kann man machen, wenn man sich das Namenslogo auf dem Cover des Albums anschaut. Man bemerkt sofort das "A" im Namen, welches ihn deutlich als Anarchisten entlarvt. Das ist ein deutlicher und offener Tabubruch in der BM Szene – diese Reibung, dieser offensichtliche Bruch mit den Traditionen macht Sorgsvart zu etwas Besonderem und Sorg zu einem Avantgardisten in der Szene. Bis Später!!

Tracklisting:

1. Host - Paradokser i menneskesinn og kosmisk Natur - Et oppgjor med Falske Mann Del I

2. Host Del II

3. Skog og Mark - En frelse fra Falskhet

4. Hagland - Mitt Land

5. Fortapt fra Verden i Dakkert Selvmort

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