lunes, 23 de junio de 2008

THE BURNING MOON- OLAF ITTENBACH








Regisseur Ittenbach selbst spielt einen versiften Punk inklusive Schwabbelbauch. Er scheißt auf jegliche Form von Arbeit und nimmt regelmäßig (hat zumindest den Anschein) an Straßenschlachten teil.Als er sich eines Abend heftigst mit seinen Eltern zofft, dröhnt er sich mit Drogen voll und besucht seine kleine Schwester an deren Bett um ihr 2 Gruselgeschichten zu erzählen.Story 1 dreht sich um einen Psychopathen und trägt den Titel Julias Love. Hier flieht besagter Psychopath aus einer Irrenanstalt und lernt ein Mädchen kennen. Als diese aber hinter sein Geheimnis kommt, flüchtet Sie von Rondevou und sucht Zuflucht Zuhause (Jeder normale Mensch wäre wohl erstmal zur Polizei gegangen oder hätte zumindest diese verständigt…). Der Typ kommt aber durch ihr verlorenes Portemonai an ihre Adresse und „besucht“ Sie daheim. Das ganze endet in einem Blutbad…Story 2 trägt en Titel The Purity und spielt in Niederbayern 1958 wo der Pfarrer eines kleinen Dorfes sich nebenbei als irren Serienmörder betätigt. Der Verdacht fällt schnell auf den Dorftrottel, welchen Mann von nun an das Leben schwer macht. Als der Pfarrer Selbstmord begeht, dreht einer der Einwohner durch und murkst den Dorftrottel ziemlich brutal ab. Der Tote steht aber in der selben Nacht wieder auf und malt ein dämonisches Symbol an die Hauswand von seinem Mörder woraufhin dieser einen heftigst brutalen Tod findet.Nach der letzten Geschichte bringt sich der Punk noch selbst um und Ende!
Tja, was soll man sagen… Ein großer Fan Ittenbachs war ich noch nie. Lediglich Garden of Love mit Bela B. aus dem Jahre 2003 konnte mich etwas überzeugen.Aufgrund seiner äußerst amateurhaften Machart und der Neusynchro mit übelstem bayrischen Dialekt kann der Film zumindest für die Hälfte seiner Laufzeit für einige Lacher sorgen. Weitere Lacher können zudem noch etliche, teilweise schon brutalst heftige, Logiklöcher erzeugen. Ein Paradebeispiel hierfür ist die Szene, in welchem dem Psychopathen aus Story 1 mit einer Kleinkalibrigen Pistole aus einigen Metern Entfernung der komplette Kopf weggeschossen wird. Ohne große Fachkenntnis im Thema Schusswaffen kann ich aber mit Sicherheit sagen, das so etwas „UNMÖGLICH“ ist!Spätestens ab Story 2 artet der ganze Film aber in Unerträglichkeit aus. Neben der Tatsache, das die Schwachsinnigkeit des Filmes sich mit immer länger andauender Spielzeit langsam aber sicher von Lustig zu Nerven zerrend umwandelt (habe ich eigentlich schon die übelst schlechten Darsteller erwähnt…?) finde ich die immer exessiver ausartenden Effekte zum Ende des Filmes hin, welche anscheinend nur darauf zielen möglichst viele Wiederlichkeiten zu zeigen, einfach nur noch nervend langweilig (Es gibt einfach keinerlei Story oder zumindest Rahmenhandlung mehr welcher der Film irgendwie folgt, man hätte also quasi mehr davon gehaupt, wenn man einfach die schlechte TV-Aufnahme eines Wrestlingkampfes reingeschnitten hätte...) und für die Meisten auch sicher etwas zu abartig (Allerdings kein Maßstab zu einem Men behind the Sun). Am Ende von The Purity gibt es als Krönung ca. 15 Minuten die nur aus der Aneinanderreihung etlicher Splattereffekte bestehen, gemäß dem Spruch „Hauptsache exzessiv Widerlich“, genauso exzessiv ist allerdings auch die Langeweile, die durch das völlig einfallslose Gemetzel entsteht. Eigentlich gucke ich ja gerne Splatterfilme aber dieser Flick erreicht einen Punkt, ab den es wirklich reicht (Ich wiederhole noch mal: 15 Minuten…). Zusammen mit der bereits erwähnten äußerst amateurhaften Machart, ich glaube es sollte auch noch mal erwähnt werden, das die Hölle gemäß Ittenbachs Fantasie innerhalb einer alten Scheune bzw. Keller existiert, ergibt Burning Moon eine im Magen etwas schwer liegende Kost!

Download:

part 1

part 2

part 3

sub (esp)

PS: Zusammen mit "hacha" (Axt). Unir con "hacha" (programa)

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