martes, 17 de junio de 2008

PEST- SCHWARZE VISIONEN





PEST; Mit 'Schwarze Visionen' begann eine deutsche Black Metal Formation im Jahre 1998 ihr Umwesen zu treiben, die in erster Linie sich im Untergrund einen Namen machte und sich schlicht 'Pest' betitelte. Nach sieben Jahren von mäßigen Erfolgen heimgesucht, gibt's nach 2 Jahren Abstinenz nun mit "Vado Mori" wieder etwas für das schwarze Herz.
Ob der große Durchbruch mit dem bereits dritten Album von Pest nun kommen wird, sei einmal dahingestellt. Was man allerdings geboten bekommt, ist tiefster Schwarzmetall der aggressiven Art, eingeleitet mit einem recht schnörkellosen Intro, das wohl den Anfang vom Ende einläuten soll. So richtig in die Saiten haut man im eigentlichen Opener "The failure of creation", wobei man zugleich Bekanntschaft mit dem Markenzeichen von Pest macht, diese Kreischstimme von Meister Blasphemy kann sich durchaus sehen lassen! Akustisch navigiert man auf recht schnellem Gleis mit dynamischen Wendungen im Gitarrenspiel, die durchaus das Zeug dazu haben, auf hohem Bangfaktor zu agieren.
Leider hat die Scheibe auch einige Schwachstellen aufzuweisen, was eigentlich nur auf mangelnde Abwechslung zurückzuführen wäre, da können Intermezzo-Tracks wie der Titeltrack die Sache nicht herumreißen, obwohl die Band in diesem fast instrumentalen Stück sich von ihrer besten Seite mit zeigt. Das gleiche gilt für das atmosphärische "Before the Storm," das schon als kleines Highlight aus der Masse hervorsticht und einen schon beeindrucken kann. Nein, die Abwechslung nur in den Black Metal Stücken hervorblitzen zu lassen, ist einfach zu gering und so läuft man Gefahr, dass die Songs kaum unterschieden werden können, sowohl in Sachen Arrangements als auch vom Aufbau.
Trotzdem könnte Pest mit ihrem dritten Album ihr Klasse aufblitzen lassen, hätten nicht alle Songs wie "Es lebe der Tod" sein können? Hier vereinen sich Spielfreude mit Black Metal Wucht zum Plattenhighlight! Klingt klasse, kann aber vom Mittelmaß der restlichen Songs nicht hinwegtäuschen. Fans von schwarzem und schnellem Metal sollten allerdings ein Ohr riskieren, an Pest könnten sie dennoch Gefallen finden!


Tracklist:

1. Intro - Onward To Destroy 07:33

2. Armageddon 03:05

3. Gedankenschwelgend 03:36

4. Master's Return 03:05

5. Im Angesicht der schwarzen Sonne 06:19

6. To Rise From The Dead 03:20

Total playing time: 26:58

No hay comentarios: